Haus Christmann (2011) in 54636 Wolsfeld


Haus Christmann Wolsfeld_AußenansichtHaus Christmann_Wolsfeld-HauseingangHaus Christmann_Wolsfeld_DieleHaus Christmann_Wolsfeld_Innentreppe



Die Bauherren wünschten sich ein Haus, das sich selbstverständlich in die Bautradition der Eifel stellt. Das wurde mit den folgenden Mitteln erreicht:
Insbesondere bei kleineren Häusern und Höfen war ein Eingehen des Grundrisses auf die Eigenarten des Standorts schon immer üblich.
In dieser Tradition übernimmt das Haus Christmann die Schiefwinkligkeit des Grundstückszuschnitts. Wohnhaus und Ställe bildeten eine bauliche Einheit, die häufig durch einfassende Mauern komplettiert wurde.
Beim Haus Christmann findet das Haus eine Fortsetzung in der Garage und diese in der Grenzmauer.
Den historischen Vorbildern entsprechend ist der Baukörper zweigeschossig, regelmäßig befenstert, durch einen Sockel am Fuß und ein Sims nach oben hin abgeschlossen, mit einer ruhigen, ungestörten Dachfläche gedeckt und es ist ihm ein Hof vorgelagert, der noch durch Hecken eingefasst werden wird.
Dem Traditionsbewusstsein in der Form entspricht das im Material. Gelber Sandstein, heller Putz und Schiefer sind die Materialien, aus denen die Häuser in der Eifel seit jeher gebaut werden.



Architekt: Johannes Götz, Bitburg, www.johannesgoetz.com
Projektleitung: Michael Garcon
Fotos: Jan Kraege, Köln

Bauherren: Doris und Mathias Christmann

 

Das Projekt wurde beim Baukulturpreis Eifel 2015 in der Kategorie "Neubau" mit einer Auszeichnung prämiert.

 

Hier die Bewertung der Jury:

"Das unauffällig gestaltete Wohnhaus fügt sich nahtlos in die Bautradition der Eifel ein. Bei kleineren Häusern und Höfen war ein Eingehen des Grundrisses auf die Eigenarten des Standorts schon immer üblich. In dieser Tradition übernimmt das Haus Christmann die Schiefwinkligkeit des Grundstückszuschnitts.
Wohnhaus und Ställe bildeten eine bauliche Einheit, die häufi g durch einfassende Mauern komplettiert wurde. Beim Neubau in Wolsfeld findet das Haus eine Fortsetzung in der Garage und diese in der Grenzmauer.
Den historischen Vorbildern entsprechend, ist der Baukörper zweigeschossig, regelmäßig befenstert, durch einen Sockel am Fuß und ein Sims nach oben hin abgeschlossen, mit einer ruhigen, ungestörten Dachfl äche gedeckt und es ist ihm ein Hof vorgelagert, der durch Hecken eingefasst wurde.
Dem Traditionsbewusstsein in der Form entspricht das Material. Gelber Sandstein, heller Putz und Schiefer sind die Materialien, aus denen die Häuser in der Eifel seit jeher gebaut werden.
Die Fortführung und Weiterentwicklung traditioneller Bauformen und die Verwendung ortstypischer Elemente, hat die Jury überzeugt und macht das Projekt vorbildhaft."

 

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